Zahnarztpraxis
Dr. Julia Witthöft, Dr. Giselher Panzer & Dr. Petros Roudeniklis

Tätigkeitsschwerpunkte: Gnathologie und Implantologie

Implantate

Mit Implantaten können Zahnlücken versorgt werden, ohne dass Nachbarzähne abgeschliffen werden müssen. Sie bestehen aus Titan und sind absolut biokompatibel.

Neben Kronen und Brücken können auch Prothesen auf Implantaten gelagert werden, was dem Zahnersatz eine besondere Stabilität verleiht.

Leistungen unserer Praxis

Implantate

Implantate sind künstliche Zahnwurzeln. Nach der Implantation ist es in den meisten Fällen notwendig, die Implantate vor der Belastung einige Monate einheilen zu lassen. Dies geschieht in der Regel gedeckt - d. h. die Schleimhaut wird über dem Implantat vernäht. Nach der Einheilphase wird zuerst mit einem Gingivaformer das Zahnfleisch für die Aufnahme einer Krone vorgeformt.

Interner Sinuslift

Bei einer Knochenhöhe von mindestens ca. 5mm kann mit Hilfe des sogenannten internen Sinuslifts die vertikale Knochenhöhe so erweitert werden, dass in einer Operation auch das Implantat gesetzt werden kann.
Der Knochen wird bis zu einem Millimeter ausgedünnt. Die dünne Knochenlamelle wird mit Hilfe von Osteomen nach oben geklopft. Nachdem man die gewünschte Höhe vorbereitet hat wird Kochenersatzmaterial durch die Öffnung zugeführt und mittels Osteomen verdichtet. Anschließend wird direkt implantiert. Eine mögliche Komplikation ist die Verletzung der Kieferhöhlenmembran.

Externer Sinuslift

Ist die Knochenhöhe unter 5mm erfolgt der sogenannte externe Sinuslift. Dabei wird ein seitlicher Zugang zur Kieferhöhle geschaffen und die Membran der Kieferhöhle vorsichtig nach oben präpariert. Im Anschluß wird die Kieferhöhle mit Knochenersatzmaterial aufgefüllt. Mit einer Kollagenmembran und der Schleimhaut wird der seitliche Zugang abgedeckt. Nach ca. 6 Monaten kann implantiert werden. In manchen Fällen kann auch sofort implantiert werden.

Knochenringtechnik

Die Knochenringtechnik kann eingesetzt werden, wenn der Knochen nicht nur zu schmal sondern auch einen Höhenverlust aufweist. Mögliche Entnahmestellen sind einerseits am Kinn, am Gaumen oder retromolar. Der Knochenring wird direkt mit dem Implantat befestigt. Gegebenenfalls wird der Halt mit Hilfe einer Membranschraube verstärkt. Der Knochenring muss mit xenogenem Material zusätzlich geschützt werden. Der Hauptvorteil dieser Methode besteht darin, dass alles in einer Operation vorbereitet wird und man dadurch eine zweite Operation und ein halbes Jahr Zeit spart.

Fallbeispiele

Implantation Zahn 11


Implantation Zahn 11


Provisorische Versorgung

Endgültige Versorgung

 

Knochenringtechnik

Implantation Zahn 11, Entnahmestelle aus dem Gaumen



Implantation Zahn 36, Entnahmestelle aus dem Kinn

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